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Über CLAAS

Lader.

Die Lader.

Der Einstieg in das Lader-Geschäft steht im Zeichen des Wandels von CLAAS vom Mähdrescher-Spezialisten zum globalen Landmaschinen-Allrounder. Die seit vier Jahrzehnten andauernde Lader-Historie ist beeinflusst von marktverändernden Neuerungen und der fortlaufenden Weiterentwicklung von Know-how für die Landtechnik. Begleiten Sie uns auf die Geschichte der Geländestapler, Teleskoplader und Radlader bei CLAAS.

CLAAS UNITRAC (1983 – 1990)

 

Eine Produkterweiterung über den Mähdrescher und die Futtererntemaschinen hinaus erfolgte 1983 mit dem Kauf der Geländestapler-Lizenz des Herstellers Bergmann durch die CLAAS Tochterfirma Raussendorf. Die Geländestapler auf dem Markt waren zuvor oftmals eine Kompromisslösung zwischen Traktor und Gabelstapler. Nicht aber der UNITRAC: Von Grund auf als Allrad-Geländestapler konzipiert, unterschied er sich von der Konkurrenz und war auch für Radlader-Arbeiten geeignet. Die Modelle zeichneten sich durch eine konstruktive Auslegung für verschiedenste Einsatzbereiche aus. Durch 17 Zusatzgeräte konnte der UNITRAC dank einer Schnellwechselvorrichtung zum Spezialisten umgerüstet werden. Besondere Aufmerksamkeit wurde auf die Konstruktion eines ergonomischen Fahrerstandes sowie eine Auslegung des Staplers auf erschwerte Bedingungen im Gelände gelegt.

CLAAS UNITRAC ST 30

Der UNITRAC kam mit einer Tragfähigkeit von 3, 4, 5 und 6 Tonnen in insgesamt neun Modellen. Ende November 1983 liefen die ersten CLAAS UNITRAC in Harsewinkel vom Band. Ab 1987 wurde der UNITRAC in Saulgau gefertigt, ehe 1990 das Geländestapler-Programm verkauft wurde. Trotz der kurzen Historie des UNITRAC sollten die Erkenntnisse, die bei der Entwicklung gewonnen wurden, für zukünftige CLAAS Lader von Bedeutung sein.

 

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CLAAS RANGER (1993 – 2001).

 

Zur Komplettierung der Ernteketten stieg CLAAS ab 1993 in Kooperation mit dem britischen Unternehmen Sanderson in den Teleskoplader-Markt ein. Die RANGER Modelle 907 und 911 waren mit permanentem Allradantrieb und schlupfunabhängigen Sperrdifferentialen vor allem für das Bergen von Silage- und Strohballen auf dem Feld geeignet. 

CLAAS RANGER 907 T

Die Modelle verfügten über drei Lenkarten und eine exakt steuerbare Hydraulik. Der RANGER 907 T war erstmals mit Solo Control, einer elektrohydraulischen Einhebelsteuerung, ausgestattet, die anderen Modelle mit einer direkt wirkenden mechanischen 4-Hebelsteuerung.

 

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1996 – RANGER 970, 960, 940 GX, 920
 

Die zweite RANGER Baureihe zeichnete sich durch die Ausstattung aller Modelle mit der Solo Control-Hydraulik aus. Die Modelle 960 und 920 wurden mit einem direktwirkenden Joystick ausgestattet, der alle Teleskopfunktionen zusammenfasste. Der RANGER 970 wurde als “High Speed”-Version des 960 mit einem 3-stufigen Wandler-Powershift-Getriebe und Kickdown-Schaltung ausgestattet. 

CLAAS RANGER 920, 940 GX und 960

Der RANGER 940 GX kombinierte als wendiger Knicklenker erstmals die Eigenschaften von Radlader und Teleskoplader. Dadurch erreichte das Modell eine größere Vielseitigkeit als die anderen RANGER-Maschinen.

 

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1999 – RANGER 975, 965, 964, 925, 945 GX
 

Die Teleskopladergeneration ab 1999 zeichnete sich durch den neuen QUATTRO-Joystick, einen mechanischen Multifunktionshebel für die Bedienung der drei Teleskopfunktionen, aus. Weitere Neuerungen umfassten eine hydraulische Endlagendämpfung, Motoren mit bis zu 106 PS, ein Lastschaltgetriebe sowie eine zuschaltbare Dump-Funktion, bei der per Bremspedal der Antrieb unterbrochen werden konnte.

CLAAS RANGER 925

Die RANGER Modelle, die in einer neuen Fabrik von CLAAS Teleporters in Saxham (UK) produziert wurden, stachen durch ihre Wendigkeit und vier unterschiedliche Lenkarten hervor. Der RANGER 945 GX besaß als Teleskopradlader ein Knickgelenk, einen tiefliegenden Schwerpunkt und 45° Lenkeinschlag.

 

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CLAAS TARGO (2001 – 2005).

 

Im Jahr 2000 schloss CLAAS für die Produktion einer neuen Teleskoplader-Reihe ein Joint-Venture mit CATERPILLAR. Die neuen TARGO Modelle waren im Gegensatz zu den vorherigen RANGER-Modellen, die als schwere Teleskoplader alter Schule galten, noch stärker auf landwirtschaftliche Betriebe zugeschnitten. Ein Meilenstein der TARGO-Reihe waren die ovalen Fahrerkabinen aus dem ungarischen Werk in Törökszentmiklós, die eine Rundum-Freisicht nach vorne, hinten, zu den Seiten und auf den Teleskoparm ermöglichen. Umgesetzt wurde dies durch einen tief angelegten Teleskoparm, große Seitenfenster sowie eine getönte und gewölbte Frontscheibe ohne Querholm.

 

TARGO K 70, K 60, K50

 

Die K-Reihe war für den “harten Feldeinsatz” konzipiert. Bei allen Modellen lag der Wenderadius bei 3,45 Meter und der Einschlagwinkel bei mindestens 48°. Die Maschinen verfügten über einen Drehmoment-Wandler mit Powershift, eine Load Sensing-Hydraulikanlage, Solo Control Joystick-Steuerung und ein APC-Getriebe mit bis zu 40 km/h-Geschwindigkeit. Ein niedriger Schwerpunkt und optimale Gewichtsverteilung erlaubten eine gute Standsicherheit im Einsatz. 

CLAAS TARGO K 70

Die drei Modelle besaßen eine Leistung von 106 bis 122 PS, eine Hubkraft von 3 bis 4 Tonnen und eine Hubhöhe von 6 bis 7,20 Meter. Die Verbindung aus Ladevermögen, Ladehöhe und Wendigkeit machten eine deutlich höhere Stundenleistung als bei herkömmlichen Rad- oder Frontladern möglich.

TARGO C 50, C 40
 

Die C-Reihe wurde für den Indoor-Einsatz konzipiert und zeichnete sich durch eine kompakte Bauweise sowie bis dahin unerreichte Manövrierbarkeit aus. Der TARGO C 40 ermöglichte mit Maßen von 1,80 Meter Breite und 1,95 Meter Höhe die Arbeit in engen und niedrigen Gebäuden. Der Wenderadius lag beim C 40 bei 2,99 Meter, beim C 50 bei 3,10 Meter. 

CLAAS TARGO C 40

Angetrieben wurden die Maschinen von einen hydrostatischen Fahrantrieb. Die kompakten und wendigen Maschinen für den Hof- und Indoor Einsatz verfügten darüber hinaus über eine QUATTRO Control Joystick-Steuerung.

 

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CLAAS SCORPION (2006 – heute).

 

2006 - CLAAS SCORPION 7040, 7030, 6040, 6030
 

Der Teleskoplader SCORPION von CLAAS wurde in Kooperation mit dem deutschen Radlader-Hersteller Kramer ab 2006 gefertigt. Eine einzigartige Neuerung war der VARIPOWER-Antrieb: Ein stufenlos dosierbarer Hydrostatantrieb in Kombination mit den Zugeigenschaften eines Wandler-Antriebs mit Lastschaltung. 

CLAAS SCORPION 6030

Neben den VARIPOWER-Modellen 7040 und 6040 besaßen die Modelle 7030 und 6030 einen VARIPOWER PLUS-Antrieb, der durch einen weiteren Konstant-Motor verstärkt wurde. Alle Modelle verfügten über einen geringen Wendekreis von 3,55 Meter, Allradantrieb, eine reaktionsschnelle Joystick-Steuerung und eine 360° Rundumsicht aus der Fahrerkabine. Eine Hubhöhe von 6,10 bis 7,10 Meter und Hubkraft von 3 bis 4,1 Tonnen rundeten die erste SCORPION Baureihe ab.

 

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2014 - CLAAS SCORPION 9055, 7055, 7044, 7035, 6035
 

Die zweite SCORPION Baureihe bestach durch die Kombination zuvor nie erreichter Eigenschaften: Eine Hubkraft von bis zu 5,5 Tonnen gepaart mit 8,75 bzw. 7,01 Meter Hubhöhe. 4-Zylinder-Motoren ermöglichten 136 bis 156 PS Leistung und der Fahrerstand überzeugte durch ein verbessertes Kabinen- und Schutzgitter-Konzept.

Vorstellung der neuen CLAAS SCORPION 7044 und 7055

Weitere Neuerungen umfassten eine Endlagendämpfung im Teleskop-, Hub- und Kippzylinder, ein Antriebssystem mit CLAAS POWER SYSTEMS, drei wählbare Fahrbereiche sowie die PROFI CAM mit Bildschirm in der Kabine. Das SMART HANDLING-Konzept und ein Brems-Inch Pedal rundeten die neue SCORPION Familie mit 27 Zusatz-Anbaugeräten ab.

 

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2018 – CLAAS SCORPION 1033, 756, 746, 736, 732, 635
 

Die aktuelle SCORPION Baureihe unterscheidet erstmalig zwischen unterschiedlichen Baureihen. Mit den Reihen “Heavy Duty”, “Specialist” und “Allrounder” ist es möglich, alle landwirtschaftlichen Betriebe mit unterschiedlichen Größen und Anforderungen abzudecken. Im gesamten Spektrum deckt die Baureihe eine Hubhöhe von 6,13 bis 9,75 Meter und eine Hubkraft von 3,2 bis 6 Tonnen ab. Neben SMART LOADING, SMART ROADING, DYNAMIC COOLING und DYNAMIC POWER verfügen die Modelle über vier Lenkarten und vier Heckhydraulik-Pakete im VARIPOWER-Antrieb. 

CLAAS SCORPION 635

Mit dem klassischen VARIPOWER, VARIPOWER PLUS und VARIPOWER 2 ermöglicht die Baureihe drei hydrostatische Fahrantriebe. Auch die Fahrerkabine wurde verbessert: Neben einer hervorragenden 360° Rundumsicht ist das Aufklappen der Obertür und des Heckfensters möglich.

 

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CLAAS TORION (2018 – heute).

 

2018 – CLAAS TORION 1914, 1812, 1511, 1177, 639, 535
 

Zum Geschäftsjahr 2018 brachte CLAAS in Kooperation mit Liebherr erstmalig Radlader-Modelle auf den Markt. Die Einführung erfolgte mit drei Baureihen: TORION 1914 (228 PS) und 1812 (195 PS) als große Modelle, TORION 1511 (167 PS) und 1177 (140 PS) als mittlere Baureihe und die kleinen Modelle TORION 639 (68 PS) und 535 (63 PS). 

CLAAS TORION 639

Die Radlader-Familie wurde speziell auf die Bedürfnisse von landwirtschaftlichen Betrieben angepasst und unterschied sich im Vergleich zu klassischen Baumaschinen in der Bereifung, dem Kühlsystem sowie einem Staubschutz.

 

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2019 – CLAAS TORION SINUS 956, 644, 537
 

Ein Jahr später wurde mit den SINUS Modellen eine vierte Radlader Baureihe eingeführt. Die drei Modelle in der 5, 6 und 9 Tonnen-Klasse zeichnen sich durch eine Kombination aus Knicklenkung und Achsschenkellenkung der Hinterachse aus. Dadurch entsteht eine deutlich höhere Wendigkeit im Gegensatz zur herkömmlichen Knicklenkung. 

CLAAS TORION 644 SINUS

Die Modelle SINUS 956 (106 PS), 644 (73 PS) und 537 (68 PS) stehen mit bis zu 40 km/h Geschwindigkeit im Leistungsbereich zwischen der kleinen und mittleren Baureihe. Neben einem zweistufigen hydrostatischen Fahrantrieb bei allen Modellen ist beim SINUS 956 und 644 optional eine High-Lift-Ladeanlage für größere Überladehöhen von bis zu 4,01 und 3,79 Meter verfügbar.

 

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2022 – CLAAS TORION 2014, 1913, 1611 P, 1285, 530, 738 T SINUS
 

In der großen Baureihe wurden die bisherigen Modelle durch den TORION 2014 und 1913 ersetzt, die sich durch mehr Motorleistung (249 PS und 222 PS), einen 10 Zentimeter längeren Radstand und mehr Hubkraft auszeichnen. In der mittleren Baureihe wurde mit dem P-Modell (252 PS) eine Maschine eingeführt, die vor allem für den Siloeinsatz und Großballenlogistik geeignet ist. 

CLAAS TORION 530 und 2014

Für die gesamte Mittelreihe wurden die Maschinen mit einer höheren Motorleistung sowie der neuen Z-Kinematik ausgestattet. Der TORION 530 (46 PS) mit 3 Tonnen Kipplast wurde als Einsteigermodell für die kleine Baureihe eingeführt. Das Modell TORION 738 T SINUS (73 PS) kombiniert als Teleskopradlader die Agilität eines doppelt gelenkten SINUS Radladers mit der Hubhöhe eines Teleskopladers.

 

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