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Über CLAAS

CEMOS

Kann ein Traktor seinen Fahrer besser machen?

CEMOS Fahrer sind unschlagbar.

Die Vorteile von CEMOS.

 

  • Weniger Reifenverschleiß
  • Geringere Bodenverdichtung durch optimalen Reifendruck
  • Sinkende Betriebskosten durch steigende Flächenleistung
  • Nutzung des vollen Maschinenpotenzials
  • Weniger Verschleiß am Gerät (Anbaugeräteassistent)
  • Verbesserung der CO2-Bilanz des Betriebs

 

Von der unabhängigen Prüfinstitution DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) geprüft, bestätigt und mit dem Prüfzeichen »DLG anerkannt« ausgezeichnet:

 

  • Bis zu 16,3% höhere Flächenleistung (ha/h)
  • Bis zu 16,8% weniger Kraftstoffverbrauch (l/ha)
  • Acht von zehn Testteilnehmern konnten ihren Kraftstoffverbrauch senken und gleichzeitig die Flächenleistung steigern

Interaktiver Bodenschutz.

 

Die erste Silbermedaille geht an die integrierte Bodenverdichtungsrisikoanalyse im selbstlernenden Fahrerassistenz- und Prozessoptimierungssystem CEMOS für Traktoren. Die Berechnung des Verdichtungsrisikos basiert auf den wissenschaftlichen Feldversuchen und Berechnungsformeln, welche von der Berner Fachhochschule (BFH-HAFL) in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Agroscope Reckenholz, der Aarhus University in Dänemark sowie der schwedischen University of Agricultural Sciences (SLU) entwickelt wurde.

 

Im Terranimo® Projekt wurden diese Erkenntnisse durch die Hochschulen und Institute zusammengeführt und sind als Web basierte Applikation jedem frei zugänglich. Der von der Neuheitenkommission positiv bewertete Zusatznutzen von CEMOS liegt darin, dieses Fachwissen in die Landmaschine selbst zu integrieren, ohne dass der Fahrer zusätzliche Eingaben machen muss, da sie bereits für CEMOS verwendet werden. Über eine Anzeige auf dem CEBIS Terminal wird der Fahrer informiert, ob es bei den aktuellen Bodenverhältnissen durch die von ihm eingesetzte Traktor-Gerätekombination ein Risiko für Schadverdichtungen des Bodens gibt. Sofern Einstellungen zur Optimierung vorgenommen werden, fließen diese direkt in die aktuelle Risikobewertung der Funktion mit ein.

DLG-Zertifizierung.

 

Während und nach der Agritechnica 2019 haben wir unsere Kunden und Besucher zum Duell gegen CEMOS für Traktoren aufgefordert: Profi-Fahrer gegen Profi-System – das war die Ausgangssituation.

Nach diesem Aufruf zum CEMOS Duell wurden aus der großen Bewerbergruppe 10 besonders erfahrene Landwirte und Traktorfahrer aus 4 europäischen Ländern ausgewählt. Das CEMOS Duell fand dann im September 2020 auf einem Betrieb im Osten Deutschlands statt.

Für objektive Testbedingungen sorgte Georg Schuchmann vom Testzentrum Technik und Betriebsmittel der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG). Er maß bei jeder Testfahrt Geschwindigkeit, Kraftstoffverbrauch, Flächenleistung, Arbeitstiefe und Arbeitsqualität. Unter den wachsamen Augen der DLG konnten sowohl die Fahrer ihre Erfahrung, als auch das Fahrerassistenzsystem CEMOS seine Stärken voll ausspielen – und sich das "DLG anerkannt" Prüfsiegel sichern. Damit bestätigt die DLG die Wirksamkeit von CEMOS in Bezug auf Kraftstoffeinsparung (bis zu -16,8%) und Flächenleistung beim Grubbern (bis zu +16,3%). Acht von zehn Testteilnehmern konnten ihren Kraftstoffverbrauch senken und gleichzeitig die Flächenleistung steigern.

 

Den offiziellen Testbericht finden Sie hier.

Fahrerassistenzsystem

CEMOS lernt und trainiert.

CEMOS ist ein selbstlernendes Fahrerassistenzsystem. Als erstes und einziges System im Markt optimiert es sowohl den Traktor als auch Anbaugeräte wie Grubber und Pflug. Es unterstützt den Fahrer dabei, die Ballastierung und den Reifendruck abzustimmen.

Phase 1.

Vorbereitung auf dem Hof.

Ausgehend von dem gewählten Anbaugerät und dem beabsichtigten Feldeinsatz schlägt CEMOS dem Fahrer schon auf dem Hof die notwendige Ballastierung und den optimalen Reifendruck vor. Das dynamisch lernende System sammelt weitere Messwerte während der Arbeiten und passt seine Vorschläge für den nächsten Einsatz an.

Phase 2.

Basiseinstellung auf dem Feld.

Die integrierte Wissensdatenbank von CEMOS erklärt die Grundeinstellung von Anbaugeräten Schritt für Schritt mit bebilderten Anleitungen. Aktuell existieren Assistenten für die Einstellung von Pflügen und Scheibenmähwerken. Das Angebot an unterstützten Anbaugeräten wird dabei kontinuierlich ausgebaut.

Phase 3.

Optimierung während der Arbeit.

Der Optimierungsdialog wird vom Fahrer auf dem Feld gestartet. CEMOS überprüft alle Grundeinstellungen und macht Vorschläge zu den Zielgrößen „Leistung“ oder „Effizienz“, die der Fahrer annehmen oder ablehnen kann. Nach jeder Einstellungsänderung signalisiert CEMOS nach einer Messfahrt, ob und wie sehr sich Flächenleistung und Dieselverbrauch verbessert haben.

„Mich spornt CEMOS an.“

Hof Wiesbyll – CEMOS Kunde der ersten Stunde.

Begeistert Chefs und Fahrer.

Wie sehr hat CEMOS Sie im Tagesgeschäft unterstützt?

Nicolai Schulz: Wir haben das System sehr viel genutzt. Es ist eine Riesenhilfe, schon auf dem Hof zu wissen: Was muss ich an Ballast mitnehmen? Welchen Reifendruck muss ich fahren? Welche Motordrückung muss ich einstellen und wie intensiv muss ich das Getriebe einstellen?

 

Jörg Andresen: Mein Traktor ist für die Hauptbodenbearbeitung zuständig und macht pro Jahr um die 1.200 Stunden. Er wird dauerhaft mit CEMOS genutzt. Nach und nach haben wir jedes Anbaugerät in das CEMOS eingepflegt. Das ständige Optimieren der Maschine gehörte schon bald zum Alltag.
 

Was begeistert Sie an diesem Fahrerassistenzsystem besonders?

Nicolai Schulz: Bei jeder Veränderung wird sofort der Dieselverbrauch angezeigt und der Fahrer sieht: Dass, was ich da gerade mache, bringt was.

 

Jörg Andresen: Also mich spornt CEMOS an. Man öffnet CEMOS bei der Arbeit immer wieder, um die Einstellungen noch weiter zu verbessern. Es motiviert doch, wenn du heute besser gefahren bist als am Vortag.
 


„Das merkt man im eigenen Portemonnaie.“


Wie rechnet CEMOS sich betriebswirtschaftlich?

Dr. Volker Schulz: Die Masse der Vorteile hätte ich nicht erwartet. Die Qualität der Mitarbeiter verbessert sich und damit die Qualität der Bodenbearbeitung. Das merkt man im eigenen Portemonnaie. Wenn man mit der Reifendruckregelanlage zusammen mindestens zwei Liter Diesel pro Hektar spart, ergibt sich über alle Bearbeitungsgänge des Jahreszyklus ein Einsparpotenzial. Das ist schon Geld.

 

Nicolai Schulz: Wir brauchen hier in der Region Reifendruckregelanlagen, weil es nicht möglich ist, mit Zwillingsreifen zu fahren. Von Schlag zu Schlag muss der Reifendruck stark gesenkt werden.

 

Jörg Andresen: Ich will bei der Bodenbearbeitung mit einem möglichst niedrigen Reifendruck fahren, ohne dem Reifen zu schaden. Das würde sonst teuer.

 

Dr. Volker Schulz: Mit optimalem Reifendruck zu fahren bedeutet, man kann auch auf eine kleinere Maschine umsteigen, die dieselbe Zugkraft umsetzen kann. Das Eigengewicht wird geringer und damit der Bodendruck auch.
 

„Die Einsatzgewichte sind runtergegangen.“


Wie hilft CEMOS Ihnen dabei, die Maschine besser zu verstehen?

Jörg Andresen: Man lernt immer dazu. Und bei der Ballastierung habe ich mich wirklich über CEMOS gewundert. Die Einsatzgewichte sind runtergegangen im Vergleich zu früher. Erst konnte ich das kaum glauben, aber es hat funktioniert. Wir fahren jetzt mit weniger Ballast aufs Feld und erzielen die gleichen Arbeitsergebnisse.

 

Nicolai Schulz: Die richtige Einstellung am Pflug ist die wichtigste Übung, um Verschleiß zu minimieren. Da ist ein Helfer wie CEMOS, der einen an die Hand nimmt und durch die Einstellungen führt, super.
 

Die Frage aller Fragen: Empfehlung an einen Berufskollegen ja oder nein?

Nicolai Schulz: Auf jeden Fall. Ich würde jedem, der sich einen CLAAS Traktor kaufen will, ans Herz legen, auch CEMOS anzuschauen.

 

Dr. Volker Schulz: Die Zukunft liegt in der Automation und in der Erleichterung für den Fahrer.