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#AgriTech

 

Gras, Mais, manchmal Minze und Miscanthus: Warum der JAGUAR nie satt wird. 

Ein Häcksler für jede Ernte – und sparsam dazu: Der JAGUAR schont Ressourcen und passt sich flexibel an verschiedene Feldfrüchte an. Neue Technologien machen ihn zu einer nachhaltigen Lösung für die moderne Landwirtschaft. Produktexperte Volker Buhlmann über den Alleskönner auf dem Feld, Herausforderungen bei der Ernte und smarte KI-Technik für die Landwirtschaft von morgen.

Wir verraten ein kleines Geheimnis: CLAAS intern heißen Sie nur „Mister JAGUAR“ – als ausgewiesener Produktexperte seit 40 Jahren. Was fasziniert Sie an dem Feldhäcksler?

Volker Buhlmann: (lacht!) Ja, ich mag den wirklich, den JAGUAR. Vor allem, weil er unglaublich vielseitig ist. Viele denken beim Feldhäcksler nur an Gras und Mais. Völlig falsch! Der JAGUAR ist sehr flexibel: Ob Luzerne, Ganzpflanzensilage oder auch Salix – das ist der Maschine ziemlich egal, mit der passenden Ausstattung kann sie fast alles häckseln. Und: Der JAGUAR ist gleichzeitig über die Saison gesehen super ausgelastet und dadurch hocheffizient. Bei regulären Kulturen können wir früh im Jahr mit der Grasernte starten, dann nahtlos zu Ganzpflanzenernte übergehen und im Herbst schließlich Mais häckseln. Dank verschiedener Vorsatzgeräte passt sich der JAGUAR jeder Saison und Ernte an: Wenn die Silomaisernte schon fast vorüber ist, kann man ihn mit einem Adapter als Maispflücker nutzen, um Maiskolbenschrot zu ernten.

Luzerne, Salix … daran denkt man beim Feldhäcksler eher wenig. Was sind weitere Einsatzgebiete?  Wir verraten ein kleines Geheimnis: CLAAS intern heißen Sie nur „Mister JAGUAR“ – als ausgewiesener Produktexperte seit 40 Jahren. Was fasziniert Sie an dem Feldhäcksler?

Volker Buhlmann: In den USA wird auf manchen Farmen Minze geerntet. Dabei bleibt einiges an ätherischen Ölen in der Maschine zurück, danach kann man nicht einfach wieder Tierfutter erzeugen. Auch Miscanthus, bekannt als Elefantengras, wird vom JAGUAR effizient gehäckselt. Daraus wird Brennstoff für Heizanlagen, Dämmstoff und Baumaterial. Es ist schon beeindruckend, wo der JAGUAR überall ohne Probleme durchfährt. In Frankreich nutzen Landwirte ihn – mit selbst entwickelten Vorsatzgeräten – zur Ernte von Lavendel. Ein wohlriechendes Erlebnis!

Der Kraftstoffverbrauch spielt für Landwirte eine enorm wichtige Rolle. Wie hilft hier das JAGUAR Antriebskonzept? 

Volker Buhlmann: Ein wichtiger Faktor für Einsparungen im Allgemeinen ist die Bauweise des JAGUAR. Der Motor ist im hinteren Teil der Maschine quer verbaut. Mit einem breiten Hauptantriebsriemen wird das Häckselaggregat einfach angetrieben. Effizienter geht es nicht. Ein weiterer Vorteil ist das schon lange bekannte DYNAMIC POWER System. Es passt die Motorleistung automatisch den aktuellen Arbeitsbedingungen an. Das führt zu einer Kraftstoffeinsparung von bis zu zehn Prozent. So kommt der JAGUAR im Schnitt auf einen sehr niedrigen Verbrauch. Zusammen mit CEMOS AUTO PERFORMANCE sorgt DYMANIC POWER heute dafür, dass die Motorleistung nicht nur an die Arbeitsbedingungen, sondern auch an die Fahrgeschwindigkeit angepasst wird. 

Müssen JAGUAR Fahrer dann durchgängig die IT überwachen?

Volker Buhlmann: Nein, im Gegenteil, das macht der JAGUAR ganz allein: Mit dem AUTO PILOT kann er automatisch entlang der Maisreihen geführt werden, was die Effizienz erhöht und den Fahrer entlastet. Der optionale NIR-Sensor ermöglicht es, in Echtzeit den Trockensubstanzgehalt des Ernteguts zu messen. Zusätzlich bieten wir mit GPS PILOT präzise, satellitengestützte Spurführung an. Die automatische Wagenbefüllung des AUTO FILL Systems nimmt dem Fahrer ebenfalls eine Menge Arbeit ab. Aber am Ende ist er ein Teamplayer – denn nur mit einer gut organisierten Abfuhrlogistik und Verarbeitung des Erntegutes erreicht man ein hochwertiges Ergebnis. Wichtig ist mir auch: Es macht einfach Spaß, solch einen JAGUAR zu fahren.

Wie stellt CLAAS sicher, dass der JAGUAR auch bei voller Auslastung nicht schlappmacht?

Volker Buhlmann: Das Spitzenmodell, der JAGUAR 990, verfügt über beeindruckende 925 PS. Diese Motorleistung sorgt dafür, dass die Maschine auch unter schwierigsten Bedingungen zuverlässig arbeitet. Auf den großen Feldern in den USA, in Südamerika und Osteuropa läuft ein JAGUAR rund 1000 Stunden im Jahr – bei Regen, Sonne und auf staubigen Feldern. Hier ist Zuverlässigkeit gefragt. Temperaturen von über 40 Grad Celsius sind in Regionen wie Arizona und New Mexiko keine Seltenheit. Das selbstreinigende Kühlerkorbsieb ist darauf ausgelegt, dem Motor auch bei großer Hitze volle Leistung abzufordern. Die automatische Schmierung der wichtigsten Lager und beweglichen Teile verlängert die Lebensdauer und reduziert den Wartungsaufwand. Und: Bei der PREMIUM LINE sind besonders verschleißfeste Gutflussteile verbaut.