Schaut man sich die Hydraulikleitungen eines Feldhäckslers, Mähdreschers oder Traktors von CLAAS an, zeigt sich ein äußerst aufgeräumtes Leitungsbild. In Reih und Glied sind da zahlreiche silbrig glänzende Hydraulikrohrleitungen verlegt, sauber nebeneinander, exakt gebogen und präzise montiert. Diese strukturierte Anordnung ist einer der Grundbestandteile der CLAAS Konstruktionsphilosophie: Wo auch immer es sinnvoll ist, sollen Rohrleitungen anstatt Schlauchleitungen zum Einsatz kommen.
Bereits während der Konstruktionsarbeiten werden die Hydraulikleitungen in die CAD-Modelle der Maschinen integriert. Die dabei generierten Konstruktionsdaten lassen sich dann für die Steuerung der CLAAS eigenen Rohrbearbeitungsanlagen verwenden. In diese Verzahnung zwischen Konstruktion und Fertigung ist außerdem die Qualitätssicherung eingebunden. So kontrolliert eine 3D-Messmaschine chargenweise, dass die gefertigten Rohre genau den von den Konstrukteuren vorgegebenen Abmessungen und Biegewinkeln entsprechen.
Eigene Rohrbiegerei
Bei der Bearbeitung der Rohrleitungen ist CLAAS sehr flexibel. Denn sie werden an vier Werksstandorten mit eigenen Maschinen (Rohrsägen, automatische 3D-Biegemaschinen, 3D-Messsysteme) gefertigt. Andere Landmaschinenhersteller sind hier auf Zulieferer angewiesen. Die vertikale Integration bei CLAAS verkürzt die Lieferzeiten, reduziert den Logistikaufwand und erlaubt eine engmaschige Qualitätskontrolle.








