Ruckzuck abgemäht
Am meisten beeindruckt haben ihn die Maschinen beim Drusch von Roggen und Triticale. „Die beiden neuen TRION waren hier mit 8 km/h Fahrgeschwindigkeit fast doppelt so schnell wie eine Schüttlermaschine. Das habe ich so noch nicht erlebt“, berichtet Klapprott. „Dabei ist der Roggen hier im Emsland besonders strohreich.“ Auch im Raps überzeugte ihn die Maschine mit einer deutlich höheren Flächenleistung trotz zum Teil ungleichmäßig ausgereifter Bestände.
Für den TRION 740 mit zusätzlicher Leistung hat sich vor allem Adrian Janssen starkgemacht. Er ist festangestellter Fahrer im Lohnunternehmen und hat im Vorjahr schon den TRION 730 gefahren. Sein Fazit nach der ersten Saison: „Wir hatten noch nie einen so gut laufenden Mähdrescher wie den TRION 740. Der hatte überhaupt keine Kinderkrankheiten und ist im Raps und im Getreide komplett durchgelaufen.“
Neben der höheren Fahrgeschwindigkeit beruht die immense Leistungssteigerung vor allem auf einem breiteren Schneidwerk, das Klapprott bei beiden TRION Modellen einsetzen kann. Statt mit 6,80 Meter Arbeitsbreite drischt der TRION 740 problemlos mit einem 9,30 Meter VARIO Schneidwerk.
Auch unter schlechten Bedingungen läuft’s
Dabei hat der TRION 740 tatsächlich noch mal einen zusätzlichen Leistungsschub gebracht. „Die Mehrleistung der Maschine spürt man deutlich“, sagt Fahrer Adrian Janssen. „Auch bei schwierigen, feuchten Bedingungen läuft der Mähdrescher sehr gleichmäßig. Da rumpelt gar nichts. Und es gibt trotz der hohen Leistung nur sehr wenig Verluste.“ Während er mit der älteren Schüttlermaschine auf 20 bis 25 Hektar Tagesleistung kam, schafft er mit dem TRION 740 etwa 30 Hektar am Tag.
„Bei optimalen Bedingungen waren es an einem Tag sogar einmal 40 Hektar“, sagt Janssen. „Die Kombination mit dem 9,30 Meter VARIO Schneidwerk passt einfach perfekt und die Motorauslastung ist für unseren Bedarf auf den Punkt. Das ist wirklich ein Gedicht.“ Auch mit der Verteilung des gehäckselten Strohs ist er sehr zufrieden. Die Häcksel werden nach seiner Erfahrung auf der gesamten Arbeitsbreite sauber und gleichmäßig verteilt.
Doch nicht nur die Schlagkraft zählt für Klapprott, auch die Strohqualität ist für ihn wichtig. Denn etwa die Hälfte seiner Kunden will das Stroh behalten. „Einige Betriebe bevorzugen dafür eine Schüttlermaschine. Aber auch das Stroh der TRION Hybriddrescher hat eine sehr ordentliche Qualität und lässt sich gut pressen“, meint Klapprott.