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Mähdrescher

Krasser Leistungsschub TRION

Krasser Leistungsschub

Michael Klapprott kann es immer noch nicht so recht glauben. „Welche Mengen an Getreide inzwischen pro Saison durch unsere Mähdrescher laufen, ist schon verrückt“, sagt der Chef des Lohnunternehmens Speller im emsländischen Wippingen. Dazu hat er auch ganz konkrete Zahlen: Statt 250 Hektar schafft er mit einer Maschine inzwischen mehr als 350 Hektar Getreide pro Saison.

 

Diesen Leistungsschub verdankt er vor allem den neuen TRION Hybridmähdreschern. Nach guten Erfahrungen mit dem TRION 730, den er zur Ernte 2023 gekauft hatte, tauschte er das Modell zur Ernte 2024 gegen einen TRION 740. Beide Modelle haben eine nahezu identische Ausstattung und arbeiten mit einem APS HYBRID System und ROTO PLUS Einzelrotor. Einziger Unterschied: Der neue TRION 740 bietet mit 435 PS rund 30 PS mehr Leistung. 

Mit der Strohqualität der TRION Hybridmähdrescher sind die Kunden von Michael Klapprott sehr zufrieden.

Bis zu 40 Hektar am Tag schafft Fahrer Adrian Janssen mit dem neuen TRION 740 bei günstigen Bedingungen in Getreide.

Ruckzuck abgemäht

Am meisten beeindruckt haben ihn die Maschinen beim Drusch von Roggen und Triticale. „Die beiden neuen TRION waren hier mit 8 km/h Fahrgeschwindigkeit fast doppelt so schnell wie eine Schüttlermaschine. Das habe ich so noch nicht erlebt“, berichtet Klapprott. „Dabei ist der Roggen hier im Emsland besonders strohreich.“ Auch im Raps überzeugte ihn die Maschine mit einer deutlich höheren Flächenleistung trotz zum Teil ungleichmäßig ausgereifter Bestände. 

 

Für den TRION 740 mit zusätzlicher Leistung hat sich vor allem Adrian Janssen starkgemacht. Er ist festangestellter Fahrer im Lohnunternehmen und hat im Vorjahr schon den TRION 730 gefahren. Sein Fazit nach der ersten Saison: „Wir hatten noch nie einen so gut laufenden Mähdrescher wie den TRION 740. Der hatte überhaupt keine Kinderkrankheiten und ist im Raps und im Getreide komplett durchgelaufen.“

 

Neben der höheren Fahrgeschwindigkeit beruht die immense Leistungssteigerung vor allem auf einem breiteren Schneidwerk, das Klapprott bei beiden TRION Modellen einsetzen kann. Statt mit 6,80 Meter Arbeitsbreite drischt der TRION 740 problemlos mit einem 9,30 Meter VARIO Schneidwerk. 

 

Auch unter schlechten Bedingungen läuft’s

Dabei hat der TRION 740 tatsächlich noch mal einen zusätzlichen Leistungsschub gebracht. „Die Mehrleistung der Maschine spürt man deutlich“, sagt Fahrer Adrian Janssen. „Auch bei schwierigen, feuchten Bedingungen läuft der Mähdrescher sehr gleichmäßig. Da rumpelt gar nichts. Und es gibt trotz der hohen Leistung nur sehr wenig Verluste.“ Während er mit der älteren Schüttlermaschine auf 20 bis 25 Hektar Tagesleistung kam, schafft er mit dem TRION 740 etwa 30 Hektar am Tag. 

 

„Bei optimalen Bedingungen waren es an einem Tag sogar einmal 40 Hektar“, sagt Janssen. „Die Kombination mit dem 9,30 Meter VARIO Schneidwerk passt einfach perfekt und die Motorauslastung ist für unseren Bedarf auf den Punkt. Das ist wirklich ein Gedicht.“ Auch mit der Verteilung des gehäckselten Strohs ist er sehr zufrieden. Die Häcksel werden nach seiner Erfahrung auf der gesamten Arbeitsbreite sauber und gleichmäßig verteilt. 

 

Doch nicht nur die Schlagkraft zählt für Klapprott, auch die Strohqualität ist für ihn wichtig. Denn etwa die Hälfte seiner Kunden will das Stroh behalten. „Einige Betriebe bevorzugen dafür eine Schüttlermaschine. Aber auch das Stroh der TRION Hybriddrescher hat eine sehr ordentliche Qualität und lässt sich gut pressen“, meint Klapprott. 

Das 9,30 Meter VARIO Schneidwerk passt laut Fahrer Adrian Janssen perfekt zur Leistung der TRION 740 und 730.

 

Das gehäckselte Stroh verteilt der TRION 740 gleichmäßig über die gesamte Arbeitsbreite.

Überzeugt im Körnermais

Bei den ersten Einsätzen im Körnermais hat der TRION 740 ebenfalls überzeugt. „Im Mais muss die Maschine ja noch mehr leisten und kommt eher an ihre Grenzen“, sagt Adrian Janssen. „Aber gerade hier waren die zusätzlichen knapp 30 PS deutlich spürbar. Der TRION hat die Geschwindigkeit in allen Beständen gut gehalten, ohne in kritische Drehzahlbereiche zu kommen. Und dabei war er auch noch supersparsam.“

 

Lohnunternehmer Michael Klapprott bestätigt diesen Eindruck: „In Getreide ist der TRION leistungsmäßig ohnehin eine ganz andere Welt. Aber gerade wenn es schwierig wird durch feuchte oder ungleichmäßige Bestände, ist der TRION 740 ideal.“ Dieser Leistungsschub bringt seinem Unternehmen auch handfeste Vorteile. Denn durch die Mehrleistung der neuen TRION Hybridmähdrescher konnte er seine Drescherflotte von fünf auf vier Maschinen reduzieren. 

 

Fahrer Adrian Janssen ist das nur recht. Denn er schätzt auch den Komfort der Maschine. So lässt sich der TRION 740 ohne großen Aufwand von Raps- auf Getreidedrusch umstellen. Noch einfacher ist die Aktivierung des Strohhäckslers, den er per Knopfdruck vom Fahrersitz aus einschaltet. Die Kabine ist aus seiner Sicht angenehm leise und bietet viel Platz für die Beine. „Da kann man es in der heißen Erntephase problemlos zehn Stunden am Tag aushalten“, meint Janssen. Nicht ausgeschlossen, dass auch das zur Leistungssteigerung beiträgt.