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Ein Mähwerk für alle Fälle
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Über CLAAS
Ein Mähwerk für alle Fälle

Ein Mähwerk für alle Fälle

Claus Trabers Betrieb hat viele Standbeine. Der gelernte Industriemechaniker und Landwirtschaftsmeister betreibt zusammen mit seinem Vater einen landwirtschaftlichen Ackerbaubetrieb. Der Vater ist gleichzeitig Betriebsleiter einer Biogasanlage, an der die Trabers mit 18 anderen Landwirten beteiligt sind. 

 

Als weiteres Standbein betreibt der 31-jährige Landwirtschaftsmeister ein Lohnunternehmen - Schwerpunkte sind das Silowalzen mit zwei XERION und das Lohnmähen mit einem Großflächenmähwerk 9700 RC AS im Heck und 3600 Move in der Front. Er hat sich bewusst für ein Scheibenmähwerk mit Walzenaufbereiter und Schwadablage entschieden.

Claus Traber mäht etwa 1.200 ha pro Jahr. Dabei reicht die Bandbreite vom regulären Grünland, bis hin zu GPS, Grünroggen, Luzerne und Ackerfutter. 

„Die Mähkombination legt das Erntegut perfekt ins Schwad – das macht die gesamte Erntekette deutlich effizienter.“

Auf der Suche nach Schlagkraft 

 

Dazu Claus Traber: „Wir mähen etwa 1.200 Hektar pro Jahr. Dabei reicht die Bandbreite vom regulären Grünland, bis hin zu GPS, Grünroggen, Luzerne und Ackerfutter. Wir waren auf der Suche nach einer Mähkombination, die schlagkräftig ist, alle Erntegüter zuverlässig und sauber mäht, wahlweise auf Schwad oder breit ablegt und gleichzeitig die Option bietet die Aufbereitungsintensität zu variieren“. 

 

Mit den Vorgängermaschinen vom Wettbewerb war Traber nicht zufrieden. Hohe Erträge bei GPS brachten die Maschinen an ihre Grenzen. „Wir waren mit Schwadablage bei hohen Erträgen trotz 360 PS Schlepper mit nur mit 5-6 km/h unterwegs. Das entsprach nicht unserer Leistungsvorstellung. Zudem hatten wir Probleme, weil Keilriemen und Rutschkupplungen den Belastungen nicht gewachsen waren“. 

 

Jetzt sind die Oberschwaben deutlich schneller beim Mähen unterwegs: „Wir haben unsere Flächenleistung in Ganzpflanzensilage nahezu verdoppelt, gleichzeitig ein super Schnittbild und können je nach Erntegut sogar mit reduzierter Drehzahl fahren. Das bringt teilweise eine Ersparnis von bis zu 10 Liter Diesel pro Stunde“, so

Flexibel ablegen 

 

Dank Schwadablage und Aufbereiter kann Claus Traber flexibel auf alle Erntebedingungen und Anforderungen reagieren. Im Grünland wird zu 80 Prozent die einseitige Schwadablage im Beet genutzt, um im 18:12 Verfahren schwaden zu können. Vor allem im Sommer bei hohen Temperaturen hilft das, die Silage innerhalt von 24 h mit dem richtigen TS-Gehalt ins Silo zu bringen. Die mittige Schwadablage wird vor allem in GPS eingesetzt. Davon profi tiert die nachfolgende Häckselkette. 

 

„Mit dem Direkt-Schneidwerk vor dem Häcksler lagen wir bei rund zwei Hektar Ernteleistung pro Stunde. Jetzt haben wir einen Arbeitsschritt in der Erntekette mehr, schaff en aber durch die mittige Schwadablage der 9,50 Meter Arbeitsbreite bis zu drei Hektar pro Stunde beim Häckseln mit Pickup. Das Gesamtverfahren ist in Summe günstiger“, erklärt Traber. 

Effiziente Ernte 

 

Der nachfolgende Häcksler ist aus weitern Gründen effi zienter: „Das Mähwerk legt die Halme perfekt ins Schwad. Die Pick-up des Häckslers kann das Erntegut gleichmäßig aufnehmen.“ 

 

Traber hat sich für den Walzenaufbereiter entschieden. Das Futter wird damit gequetscht. Der Kraftbedarf ist dafür tendenziell geringer, die Aufbereitungsintensität trotzdem absolut ausreichend für den Lohnunternehmer. Zudem sieht er eine Schonung des Futters, gerade bei empfi ndlichen Erntegütern wie Kleegras oder Luzerne. Auch die Futterverschmutzung sieht er tendenziell geringer, da der Zinkenaufbereiter bei hohem Schmutzanteil das Futter eher mit dem Erdanteilen vermischt. 

 

Zudem kann er den Grad der Aufbereitung besser kontrollieren. „Im Sommer bei 30 Grad stellen wir die Walzen des Aufbereiters weit auseinander – bei GPS nutzen wir die volle Aufbereitungsintensität ohne Körnerverluste in Kauf nehmen zu müssen, wie man sie zum Teil vom Zinkenaufbereiter kennt“. 

Locker um die Kurve 

 

Wegen dem hohen Anteil an kleinstrukturierten Flächen hat er sich für schwenkbare Unterlenker von Sauter entschieden: „Das Mähwerk in Kombination mit dieser Ausrüstungsvariante hat ein überzeugendes Schnittbild - bei Kurvenfahrten entstehen keine ungemähten Streifen. Das gefällt unseren Kunden. Gerade im GPS sind diese Streifen nicht zu korrigieren. „Hier gibt es die Option der zweiten Überfahrt nicht – diesen massiven Schwad lässt du nicht freiwillig zweimal durchs Mähwerk“, lacht Traber. 

 

Auch die Bodenanpassung ist zu seiner vollsten Zufriedenheit. Beim Frontmähwerk gibt es kein Eintauchen mehr bei kupierten Flächen - dank Mähwerksentlastung ACITVE FLOAT kann er auf alle Einsatzbedingungen flexibel reagieren.