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„Der fährt, als ob nichts wär.“
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„Der fährt, als ob nichts wär.“

„Der fährt, als ob nichts wär.“

Stefan Wagner führt in Gutenborn im südlichen Sachsen-Anhalt ein Dienstleistungsunternehmen und einen Landwirtschaftsbetrieb. „Seit 2009 übernehmen wir vor allem Dienstleistungen in Sachen Nährstoffausbringung und organische Düngung sowie Mähdrusch und weitere Erntearbeiten wie Maishäckseln oder Grünfutterernte für unsere Kunden“, fasst er das Angebotsspektrum seines Betriebes zusammen. „Darunter“, fährt er fort, „sind mehrere große Kunden mit viel Mais für Biogas.“

 

In den letzten Jahren ist vor allem dieses Segment stark gewachsen: „Wir haben inzwischen ein Einzugsgebiet von 100 km in nordost- und nordwestlicher Richtung, die wir von zwei Betriebsstätten aus anfahren. Wir haben jedes Jahr ca. 5.000 ha Mais zu häckseln. Dafür brauchen wir vor allem eins: Schlagkraft.“ Nicht nur wegen der Fläche alleine: „Das Wetter ist nicht mehr kalkulierbar, auch deswegen brauchen wir große und leistungsfähige Technik.“

Stefan Wagner, ausgewiesener Jaguar Kenner, ist von der neuen Maschine überzeugt.

50 Jahre JAGUAR

Wagner und seine Mitarbeiter – eine gute Handvoll der 43 Mitarbeiter des Lohnunternehmens bedienen die Häcksler – schwören auf den Jaguar. „Meine ganze Familie, auch Vater und Bruder, sind mit Claas sehr verbunden. Wir haben praktisch die ganzen 50 Jahre Jaguar mitgemacht. Das ist wirklich eine Maschine, die wir in- und auswendig kennen.“ Fünf der großen Raubkatzen finden sich derzeit auf dem Betrieb, einer davon ist – als Vorserienmodell – ein Jaguar 1200. Der kam im Mai auf den Hof in Gutenborn und konnte in der Grünroggen- und Grasernte gleich zeigen, was er kann. Stefan Wagner weiß ganz genau, was er von einem neuen Jaguar erwartet: „Wir fahren seit 2015 den 980er. Da wir die Maschinen so gut kennen, haben wir sie alle auf unsere Ansprüche hin optimiert. Dabei haben wir aber eins immer wieder festgestellt: Der große Motor ist schön, aber die Baugruppen haben im obersten Leistungsbereich Stress.“ Aus seiner Sicht und für die Bedingungen in seiner Region, führt er weiter aus, passten die Komponenten in dieser Leistungsklasse nicht so gut zusammen. Was er braucht, sind ein hoher Gutfluss und langlebige, gut abgestimmte Komponenten. 

Für ein solches Schwad braucht es leistungsfähige und abgestimmte Komponenten.

Test auf Herz und Nieren 

Doch nun kam der Neue und brachte einiges mit: 1.200 PS, 10,50-m-Maisgebiss, andere Bereifung, neue Vorsätze, bessere Achslastenverteilung. „Das ist ein ganz anderes Konzept!“ Lohnunternehmer Wagner klingt regelrecht erleichtert bei der Aufzählung: „In der neuen Baureihe passen die Komponenten optimal zusammen, vieles wurde endlich angepackt.“ Sein Resümee: „Auf diese Maschine warten wir schon über fünf Jahre.“

 

Der Praxistest im Gras und im Roggen habe deutlich gezeigt, dass das Verhältnis der Komponenten jetzt passt. Sie seien besser aufeinander abgestimmt, und das habe sich in den Ergebnissen gezeigt: „Wir hatten ihn zehn Tage im Einsatz und kamen auf gut 130 Betriebsstunden. Zum Vergleich haben wir unsere Häcksler mit der gleichen eingestellten Motorleistung in CEMOS AUTO PERFORMANCE laufen lassen – der Neue hatte 15 % mehr Durchsatz.“ Dabei gab es einiges vom Feld zu holen: „Das Ackergras stand da mit 15 bis 20 t Frischmasse, der Futterroggen mit 30 bis 35 t. Wir haben auf 18 m geschwadet. Und was macht die Maschine? Sie fährt, als ob nichts wär!“

 

Hier komme dann auch die höhere Motorleistung zum Tragen, ergänzt Wagner noch: „Die 260 PS mehr gegenüber dem 990er merkten wir schon. Der Häcksler macht einfach ein Drittel mehr Fläche als seine kleineren Kollegen.“ 

 

Wagner ist ein nüchterner Mensch, Schwärmen ist eigentlich gar nicht so sein Ding. Bei diesem Thema ist ihm, der den Jaguar wie seine Westentasche kennt, aber doch die Begeisterung deutlich anzumerken.