Perfekte Heuernte
Familie Rief versucht weitestgehend in Kreisläufen zu denken und zu arbeiten. Sowohl bei der Schweinemast im geschlossenen System als auch in der Milchwirtschaft. Dazu passt die Heumilchproduktion. Ihre 82 ha Grünland werden 6- bis 7-mal pro Jahr gemäht und mittels 2 Heutrocknungen und 5 Trockenboxen zu hochwertigem Milchviehfutter verarbeitet. Ihre Kühe erhalten pro Tag etwa 20 kg Heu plus Kraftfutter im Melkroboter. Ludwig Rief, der Juniorchef am Betrieb, ist überzeugt von dieser Art der Fütterung: „Heumilch hat bei uns am Betrieb Tradition. Das ist fast schon eine Lebenseinstellung. Wenn es erst zu Hause im Stock liegt, ist es einfach im Handling. Ich muss nicht auf genug Vorschub achten und das lästige Silo abdecken entfällt. Zudem wirkt sich das Heu positiv auf Tiergesundheit und Fruchtbarkeit aus.“ Den letzten Schnitt lässt Familie Rief in der benachbarten Trocknung zu Cobs verarbeiten. Das enthaltene Betacarotin wirkt sich positiv auf die Fruchtbarkeit der Milchviehherde aus – die Rohfaser darin passt sehr gut in die Futterration der Schweine.
Dieses Jahr war die Heuernte eine Herausforderung. 1.400 bis 1.500 mm Niederschlag haben die Allgäuer im regulären Jahresdurchschnitt. Dieses Jahr war es wesentlich mehr als normal und trockene Tage und Wiesen eine Seltenheit. „Wir mussten das Heu dieses Jahr heimstehlen“, erzählt Ludwig Rief.
„Der neue VOLTO 1500 TS mit seiner Schlagkraft und der großen Bereifung war dieses Jahr wirklich Gold wert. Die durchschnittliche Stundenleistung bei Fahrgeschwindigkeiten von etwa 12 km/h liegt bei etwa 10 Hektar pro Stunde. Die kleinen Kreisel haben eine super Bodenanpassung und die Nachlaufeinrichtung sorgt dafür, dass man beim Einkehren die Kreisel nicht ausheben muss. Das spart Zeit und schont die Grasnarbe.“ Der Kreisler wird mittels K80-Kugelkopfanhängung gezogen. Das sorgt für eine ruckelfreie Fahrt. Positiv aufgefallen ist ihm die Höhenverstellung mittels Kurbel und dazugehöriger gut sichtbarer Anzeige. „Auch die Steuerung ist einfach – wir haben viele wechselnde Fahrer. Eine Fehlbedienung ist hier nicht möglich“, so Rief. „Zudem ist die Klappung wirklich gut, der Kreisler bleibt kompakt und wendig.“