Ein Standort in bester Lage
Eine erstaunliche Entscheidung Anfang der 1950er-Jahre – als man noch weit entfernt von einer Normalisierung der deutsch-französischen Beziehungen war. Doch viele gute Gründe sprachen für den Aufbau des Werks in Metz. Die zentrale Lage zwischen zwei großen Märkten war ein gewichtiges Argument. Schnell konnte man von hier aus die Landwirtschaften in Frankreich und Deutschland mit Pressen versorgen. Die gute Verkehrsanbindung an das zentraleuropäische Schienennetz lieferte ein weiteres Argument.
Ein weiterer Pluspunkt für Metz war die Auswahl an qualifizierten Arbeitskräften, nachdem die Montanindustrie in der Region immer mehr geschrumpft war. Der Arbeitsmarkt in Lothringen bot viele gut ausgebildete Menschen, die oft zwei Sprachen beherrschten und deshalb ideal geeignet waren für das deutsch-französische Projekt.





