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#AgriCulture

 

Momente der Tierliebe.

Wer Rinder züchtet, produziert Fleisch. Das ist die kurze Wahrheit. Wer Rinder züchtet, der lebt und fühlt mit seinen Tieren, der verbringt viele Momente der Fürsorge und des Bangens im Stall und auf der Weide. Laurent Pierçon und sein Sohn Xavier halten auf ihrem Hof im ostfranzösischen Lothringen 280 Rinder. Sie zeigen bei einem Besuch 5 Momente des Tierwohls, die man auf den Bildern gar nicht vermutet.

1. Das ganze Jahr über Kälber.

Die meisten Kälber der Limousin-Tiere kommen zwischen Mitte August und Ende Oktober. Dass zu jeder Zeit Kälber in den neuen Stallungen von Laurent und Xavier sind, hat mit Xaviers Wunsch nach lokaler und regionaler Erzeugung zu tun. „Ich habe einen Schlachter gleich hier im Dorf“, erklärt sein Vater Laurent. Lokal und regional heißt aber für den Bauern: „Die Kälber müssen nacheinander groß werden, weil ein kleiner Schlachter das ganze Jahr über das Fleisch verkauft.“ 

2. Ein Sommer wie in Frankreich.

Laurent und Xavier bewirtschaften 140 Hektar Ackerland und 70 Hektar Gras und Luzerne für die Rinder. „Früher wurde die Luzerne getrocknet an die Rinder verfüttert“, erinnert sich Laurent an seine Anfänge in der Landwirtschaft. Dabei hatte man bei der Ernte starke Blattverlust. Heute lässt sich die Luzerne verlustfrei ernten kann als Silage überwintern. Dank der Lagerung in Rund- oder Quaderballen lässt sich die Pflanze jünger ernten. „Da ist sie energiereicher“, erklärt Laurent. 

3. Verzehrfertig für den Pansen. 

Ein Moment der Tierliebe, bei dem nicht mal ein Tier auf dem Bild zu sehen ist? Der erste Schnitt in einen Rundballen. „Die Silage im Inneren der Ballen ist besonders klein geschnitten“, schwärmt der Franzose. Der Vorteil: „Die Tiere können das Futter perfekt verdauen.“ Frisch, klein, fein.

4. Trocken durch den Winter.

„Draußen wachsen die Tiere langsamer“, sagt Laurent. Alle 380 Tage kalbt eines seiner Limousin-Tiere im Schnitt. Das Fleisch der Rasse wird in Frankreich besonders geschätzt. „Die Hälfte des Jahres leben Sie frei auf der Weide, die andere Hälfte im Laufstall“, fasst der Jungbauer Xavier zusammen. „Im Stall wechsele ich jeden Tag die Einstreu“, sagt er. „Kühe legen sich nur auf trockenen Boden – und nur eine liegende Kuh ist eine glückliche Kuh.“ 

5. Immer zusammen, nie allein.

„Eine Kuh, der es gut geht, ist nicht allein“. So fasst es Laurent zusammen. Bei jedem Kontrollgang, morgens, mittags, abends, in den Stallungen, auf der Weide, werfen der 57-Jährige und sein Sohn einen gelernten Blick auf die Kühe. „Acht Stunden Schlafen, acht Stunden fressen, acht Stunden widerkäuen“, so beschreibt Laurent das Leben seiner Tiere. „24 Stunden am Tag“ – inklusive Kameraüberwachung, insbesondere in der Tragezeit! Immer zusammen, nie allein. Mehr als ein Moment der Tierliebe. Ein Leben für die Tiere.