In der Kabine stehen zudem ab Modelljahr 2026 Apple CarPlay und Android Auto 6,75 Zoll großem Touch-Display, DAB+ Radioempfänger und Bluetooth zur Verfügung.
Für eine vereinfachte Wartung besitzt die Motorhaube bereits seit April 2025 einen elektrischen Mechanismus zum Öffnen und Schließen, der bequem vom Boden aus per Knopfdruck aktiviert wird. Rutschsichere Tritte auf den vorderen Kotflügeln und eine neu gestaltete Plattform ermöglichen den einfachen Zugang zum Luftfilter sowie ein komfortables Putzen der Frontscheibe.
Fahrerüberwachte Autonomie: Über CLAAS connect Arbeitsaufträge planen und automatisiert abarbeiten.
Mit dem XERION 12 haben Landwirte die Möglichkeit, ebenso wie mit dem neuen AXION 9 CMATIC eine noch umfassendere Prozessautomatisierung in ihre Betriebsabläufe zu integrieren. Mit der auf CLAAS Maschinen ab Mitte 2026 angebotenen Lösung können Arbeitsprozesse bei deutlicher Fahrerentlastung noch definierter und kontrollierter ausgeführt werden, indem der Landwirt das Arbeitsergebnis erhält, welches er im Voraus plant. Zudem. Zudem können Landwirte ihren Betrieb damit in den nächsten Jahren auf eine zukünftig fahrerlose und ausschließlich fernüberwachte Prozessautonomie vorbereiten, sofern dies die länderspezifischen Rahmenbedingungen erlauben und der Landwirt eine dementsprechende betriebliche Weiterentwicklung plant.
Mit einer gemeinsam mit AgXeed entwickelten und ab Mitte 2026 verfügbaren VCU (Vehicle Control Unit) lassen sich vorab angelegte Arbeitsaufträge komplett automatisiert und fahrerüberwacht abarbeiten. Die über das TIM (Tractor Implement Management) Protokoll angesteuerte VCU wird dazu einfach mit dem ISOBUS des XERION 12 verbunden. Über die AgXeed Plattform TraXwise können Arbeitsaufträge mit Feld- und Maschinendaten, markierten Hindernissen sowie der Fahrspurplanung mit wenigen Mausklicks einfach cloud-to-cloud aus CLAAS connect importiert werden. Feldgrenzen lassen sich dazu schon heute aus CLAAS connect ins TraXwise überführen. Arbeitsaufträge erscheinen dann in TraXwise auf dem Tablet in der Traktorkabine – wo diese mit nur einem Fingertipp gestartet werden. Traktor und Anbaugerät erledigen die Feldarbeit anschließend komplett automatisiert: Bei Tag wie bei Nacht und inklusive automatisiertem Lenken und Wenden, Umfahren von stationären (d.h. gespeicherten) Hindernissen, Vorgewendemanagement und der teilflächenspezifischen Mengenregelung bei Ausbringgeräten über die in CLAAS connect eingepflegte Applikationskarte. Während der Auftrag automatisiert abgearbeitet wird, lassen sich Status und Live-Kenndaten jederzeit von zugriffsberechtigten Endgeräten einsehen.
Nach Beendigung eines Arbeitsauftrags werden die automatisch dokumentierten Daten in TraXwise abgelegt und zugleich in CLAAS connect angezeigt, wo sie für die weitere Auswertung und zu Abrechnungs- und Dokumentationszwecken genutzt werden können. In einem nächsten Schritt ist dieser Prozess von Vorplanung bis zur Dokumentation ganzheitlich im CLAAS connect integriert möglich, sodass CLAAS connect als zentrale digitale Kundenplattform gestärkt wird.
Der Fahrer bleibt bei beim Einsatz mit der VCU stets auf der Kabine, kann sich dort aber komplett auf die Überwachung der Arbeitsqualität und die optimale Performance von Traktor und Anbaugerät konzentrieren. Darüber hinaus kann er aktive Arbeitsaufträge jederzeit übersteuern – beispielsweise bei unvorhersehbaren Hindernissen wie feuchten, nicht befahrbaren Feldbereichen, herabgeknickten Ästen am Feldrand oder vorher noch nicht markierten Feldsteinen.
Für den Landwirt bringt die VCU volle Prozesssicherheit, sodass auch bei neuen Fahrern das Ergebnis immer der Erwartungshaltung entspricht.
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