Neue PICK UP Generation: Innovatives Aufsammlerkonzept und neuem leistungsstarkem Antrieb.
Perfekt für die Leistung des neuen JAGUAR 1000 abgestimmt hat CLAAS neue Vorsatzgeräte für den JAGUAR entwickelt. Die PICK UP 3000, 3800 und die neue 4500 mit unabhängigem variablem Antrieb von Aufsammler- und Einzugsschneckendrehzahl. Mit CEMOS AUTO HEADER werden im Erntebetrieb automatisch die Drehzahlen von Schnecke und Aufsammler an die Schnittlänge und an die Fahrgeschwindigkeiten geregelt. Die Modelle decken die Arbeitsbreiten 3,0 und 3,80 sowie 4,50 m ab, und zeichnen sich durch eine Vielzahl innovativer Details aus. Anstelle von Kettenantrieben erfolgt die mechanische Kraftübertragung mit Gelenkwellen und Getrieben. Mit ihrem konstanten hydraulischen Vorpressdruck gewährleistet die Einzugsschnecke einen gleichmäßigen Gutfluss zum Einzugsaggregat. Die beiden Kurvenbahngetriebe des 5-reihigen Aufsammlers sind ölgeschmiert, gekapselt und arbeiten somit verschleißarm. Darüber hinaus bestehen die Abstreifer zwischen den Zinken aus robustem Kunststoff und lassen sich dank Clip-System einzeln und kinderleicht nur mit Hilfe eines Schraubendrehers abnehmen. Zu guter Letzt sorgt die ACTIVE CONTOUR Regelung in Kombination mit dem schwingend gelagerten Aufsammler für eine optimale Bodenanpassung und damit für eine verlustfreie Ernte auch bei hohen Vorfahrtgeschwindigkeiten.
Neue ORBIS Generation: Breite Vorsatzgeräte mit unabhängigen variablen Antrieben.
In der Maisernte überzeugt die neue ORBIS Baureihe mit 9,00 m und 10,50 m Arbeitsbreite (12 und 14 Reihen). Neu ist auch hier der unabhängige variable Antrieb der Messer- und Transportscheiben sowie der Einspeisetrommeln für beste Häckselqualität in allen Erntebedingungen und Schnittlängen. Der Fahrer kann bequem von der Kabine mit CEMOS AUTO HEADER die Drehzahlen der Gutflussorgane im Erntebetrieb in der Automatikfunktion an die Schnittlänge und an die Fahrgeschwindigkeiten einstellen.
Die einzigartige Bodenführung wird bei allen Arbeitsbreiten mit dem bekannten AUTO CONTOUR System erreicht. Drei Sensoren erfassen Bodenunebenheiten und passen die vorgewählte Arbeitshöhe an. Für eine noch exaktere Bodenführung werden beim ORBIS 10500 aktiv geregelte Stabilisierungsräder eingesetzt, die für schnelle und sanfte Anpassungen sorgen, sodass die ideale Arbeitshöhe unabhängig von der Topografie und der Vorfahrtgeschwindigkeit stets eingehalten wird. Dank integriertem automatischem Transportschutz und Transportfahrwerk ist ein sicherer und legaler Straßentransport unter 3,0 (ORBIS 9000) bzw. 3,30 m Außenbreite (ORBIS 10500) ohne lange Rüstzeiten möglich.
Nach dem Anbau werden bei allen Vorsatzgeräten lediglich die elektronische Verbindung und der Multikuppler für den zweiten unabhängigen variablen Antrieb mit dem JAGUAR verbunden – eine Sache von wenigen Handgriffen. Und im Zusammenspiel mit dem robusten Pendelrahmen des JAGUAR werden alle Vorsatzgeräte – auch die mit großen Arbeitsbreiten – selbst auf sehr unebenen Einsatzflächen sicher und zuverlässig geführt.
Neues Antriebskonzept: Effizienz, variabel und stark.
Seit 1994 treiben quer eingebaute Motoren im JAGUAR die Messetrommel und weitere Aggregate direkt und dadurch besonders verlustarm an. Auch im JAGUAR 1000 nimmt ein Powerband die Kraft direkt an der Kurbelwelle des 24 l großen V12 Motors von MAN ab und überträgt sie auf die Messertrommel, Wurfbeschleuniger und von dort auf den Corncracker. Für den Fahrantrieb, die Vorpresswalzen und die zwei unabhängigen variablen Vorsatzantriebe befindet sich ein Pumpenverteilergetriebe hinten links neben dem Motor, welches die Hydraulikmotoren antreibt. Dank der unabhängigen variablen Vorsatzantriebe können bei der PICK UP der Aufnehmer und die Einzugsschnecke, sowie beim ORBIS die Messer- und Transportscheiben sowie die Einspeisetrommeln unabhängig voneinander in ihren Drehzahlen an die Erntebedingungen angepasst werden.
Aufgrund der aufgelösten und durchdachten Bauweise der Antriebe wird auch hier eine hervorragende Effizienz erzielt. Bei Straßenfahrt ist nur der Fahrantrieb aktiv ist, der Antrieb vom Häckselaggregat, Einzug und den Vorsatzgeräten ist dann im Pumpenverteilergetriebe entkoppelt. Auch die Motorhaube des JAGUAR 1000 ist sehr schlank und flach konstruiert worden, sodass die Sicht nach hinten nicht stärker eingeschränkt wird als bei Feldhäckslern der mittleren und unteren Leistungsklassen. Darüber hinaus ermöglicht diese Bauweise eine Art Wespentaille im Bereich der Lenkachse, sodass der Wenderadius trotz größerer Bereifung klein bleibt.
Serienmäßig wird der JAGUAR 1000 mit Allradantrieb und intelligentem Allradmanagement ausgeliefert. Differentialsperren an Vorder- und exklusiv bei Feldhäckslern an der Hinterachse werden ebenso optional angeboten, wie eine Reifendruckregelanlage für die Vorder- und Hinterachse. Damit kennt der JAGUAR 1000 auch unter schwierigen Erntebedingungen und am Hang keine Grenzen. Dabei ermöglicht die durchdachte Bauweise der Antriebe eine Vorderachsbereifung von 800/70 R42 in einer Gesamtmaschinenbreite von 3,30 m, mit einer größtmöglichen Vorderachsbereifung von 900/60 R42 mit 2,15 m Außendurchmesser. Zudem kann für die Hinterachse eine Bereifung bis 710/60 R30 ausgewählt werden, wodurch der JAGUAR 1000 nicht nur traktionsstark, sondern auch sehr bodenschonend fährt.